Geschäftsführer Michael Schwarzer

 

Presseinformation 08.2008

Trendsetter unter den Bodenbelägen

„Naturböden hautnah erleben“ so lautet der Slogan der Cortex Korkvertriebs GmbH im Jahre 2008 und Cortex setzt dabei seiner traditionellen Philosophie gemäß auf bestmögliche Qualität für alle Produkte. Die Kollektionen Symphony Plus, Akzent und Allegro stehen dafür als Beispiele, ebenso die weiterentwickelte Oberflächenversiegelung Secu-Shield XT und die Neuheiten in der Linocor-Kollektion. Dass Cortex außerdem noch flexibel am Markt agiert, zeigt sich mit den drei Furnierholzkollektionen von Par-ky, die das Fürther Unternehmen seit Februar 2008 exklusiv in Deutschland vertreibt. Kurzum, seit der Domotex 2008 hat sich einiges bei Cortex getan. Nach der Übernahme durch den Marktführer Amorim im Mai 2008 stellt sich aber nun die Frage, wie sich Cortex zukünftig am Markt positioniert. Wir sprachen darüber mit Michael Schwarzer, dem leitenden Geschäftsführer der Cortex Korkvertriebs GmbH.

 

Herr Schwarzer, die Übernahme durch Amorim kam für viele überraschend. Was bedeutet diese neue Situation für Cortex?

Sicher ist es für uns eine neue Situation, obwohl sich außer den Besitzverhältnissen eigentlich nicht viel geändert hat. Wichtig für uns ist, dass wir genauso flexibel weiterarbeiten können, wie bisher. Amorim kennt unsere langjährige Kompetenz und Flexibilität in der Marktbearbeitung. Beide Unternehmen haben das Ziel, den Korkmarkt weiter zu entwickeln, beide haben ihre eigenen Profile, ihre eigenen Kollektionen und verfolgen natürlich ihre eigenen Ziele, was allerdings nicht ausschließt, dass Cortex und Amorim auch in Konkurrenz zueinander stehen können. Wir gehen aber eher davon aus, dass wir – obwohl wir getrennt agieren - durch Synergieeffekte eine größere Vertriebstiefe erreichen.

Was waren eigentlich die Gründe für die Übernahme?

Der bisherige Hauptlieferant von Cortex (Granorte) hatte Ende 2007 angekündigt, künftig auf dem deutschen Markt als Wettbewerber zu agieren. Dies hätte bei uns zwangsläufig zu Lieferengpässen geführt und die Entwicklung von Cortex blockiert. Joaquim Mota wollte aber Cortex am Leben erhalten und weiter ausbauen und schon aufgrund seiner langjährigen Marktkenntnis war es für ihn logisch, Kontakt zur starken Amorim-Gruppe aufzunehmen und diese Kooperation anzustreben, um Cortex ein bestmögliches Maß an Sicherheit zu garantieren. Wir freuen uns sogar darüber, dass wir einen starken Partner im Rücken haben, der uns aber zudem noch die Freiheiten gewährt, die wir für unsere Aktivitäten benötigen. Als Zulieferer kommen für uns - neben Amorim – auch andere Hersteller von Kork-Produkten in Frage. Wir haben also alle Möglichkeiten, die bekannten Stärken von Cortex - wie hohe Flexibilität und die professionelle Logistik - weiter auszubauen.

Was beinhaltet die Kooperation von Cortex und Amorim ?

Beide Unternehmen haben den Auftrag, den deutschen Markt für Korkprodukte weiter zu entwickeln. Ein erklärter Wille ist dabei, dass beide Unternehmen eigenständig und durchaus auch in Konkurrenz zueinander operieren. Es stand jederzeit außer Frage, dass wir unseren Status verlieren. Cortex ist und bleibt ein eigenständiges deutsches Unternehmen, das sich mit eigenen Produkten und seinem Programm am Markt orientiert. Unser Standort bleibt ebenso erhalten wie das Management, die Belegschaft und unser selbständiger Außendienst. Natürlich sind Innerbetriebliche Veränderungen im Zuge der Neuausrichtung möglich. Da das Geschäft aber in den nächsten Jahren weiter wachsen soll, werden eher neue, zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Was wird Herr Mota zukünftig tun?

Herr Mota will aus persönlichen Gründen seine weitere Tätigkeit auf Portugal konzentrieren. Er beendet sein Engagement auf dem deutschen Markt und wird sich von Portugal aus um sein Unternehmen „Allied Cork“ und die Entwicklung neuer Märkte für Kork-Bodenbeläge kümmern.

 

 

Sie selbst leiten seit 14 Monaten die Geschicke bei Cortex. Sind Sie mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden?

Auf jeden Fall; wir haben seither einiges bewegt und erreicht. Wir profitieren natürlich auch davon, dass Cortex seit 25 Jahren als gesundes Unternehmen besteht und wir auf die Erfolge der vergangenen Jahre aufbauen können.

Sie meinen die Erfolge mit den etablierten Korkfertigparkett- und Linoleumkollektionen.

Genau. Im Bereich Kork bieten wir derzeit 12 Kollektionen mit über 111 Varianten in unterschiedlichsten Farben und Strukturen an. Am Markt konnten wir uns unter anderem so gut behaupten, weil wir unsere Kork- und Linoleum-Kollektionen ständig neu nach den Bedürfnissen des Marktes ausrichten. Neue Produkte kommen hinzu, andere, weniger erfolgreiche Produkte fallen raus. Das hatte natürlich zur Folge, dass sich unsere Kollektionen ständig im Wandel befinden, wobei das Profil der Kollektionen bestehen bleibt.
Die zweite Erfolgsschiene betrifft die Weiterentwicklung der strapazierfähigen Oberflächenversiegelung SecuShieldXT, die vom Fachhandel und vom Endverbraucher gleichermaßen gut angenommen wird. Durch die extreme Belastbarkeit dieser Oberflächen erhalten unsere Korkböden ein völlig neues Image, mit dem sie sich jetzt auch für stark belastete Wohnbereiche und den repräsentativen Objektbereich empfehlen.

Aktuell haben Sie Ihr Sortiment um eine neue Produktlinie erweitert. Aber Furnierschichtholz passt doch eigentlich gar nicht in Ihr Portfolio, oder?

Cortex war der einzige Anbieter in Deutschland, der sein Sortiment auf Kork und Linoleum begrenzt hat. Das musste natürlich nicht so bleiben. Und als sich die Möglichkeit zur Kooperation mit Par-ky angeboten hat, haben wir gerne zugesagt. Die Kollektionen dieses Herstellers sind exklusiv und hochwertig. Für unsere Produkte trifft das Gleiche zu und es war unsere große Erfahrung im Vertrieb von Premium-Produkten, die entscheidend dazu beigetragen hat, dass diese Kooperation mit Par-ky entstanden ist. Dass die Kollektion Silencioso im April während der Europarket 2008 in Belgien mit dem Silver Award, also dem zweiten Platz in der Rubrik „Innovation Award Competition“ ausgezeichnet wurde, bestätigt die Qualität dieser Kollektionen und die Rolle von Par-ky als führenden Hersteller hochwertiger Design-Bodenbeläge in Europa.

Was bedeutet die Einführung der Furnierholzkollektionen für den deutschen Markt?

Der Bereich Furnierholzböden ist ein kleines, aber für uns attraktives Marktsegment. Die Produkte sind erprobt, hochwertig, langlebig, lassen sich leicht verlegen und bieten sich für den Endverbraucher oder im Objektbereich als Alternative für die teureren Massiv-Holzböden an. Dass Par-ky seine Kollektionen mit edlen Hölzern anbietet, beschert ihnen ein gewisses exotisches Flair. Sie sind stilvoll, wohnlich und treffen einen gewissen elitären Geschmack.

Cortex wird sich also weiter am Markt behaupten und mit Neuheiten aufwarten. Was darf man denn als Nächstes bei Ihnen erwarten?

Natürlich werden wir unsere Kollektionen weiterentwickeln. Symphony Plus wird ab Herbst 2008 mit der neuen Oberflächenversiegelung SecuShield XT erhältlich sein. Damit ist auch unsere Top-Kollektion bald mit diesem einzigartigen Finish erhältlich. Eventuell werden wir unser Programm noch mit einigen kleinen Überraschungen ergänzen, doch dazu möchte ich noch nichts weiteres verraten. Im Januar 2009 steht die BAU-Messe in München an, bei der wir unser gesamtes Sortiment erstmals präsentieren werden.

Vielen Dank.

 

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