Presseinformation 18.12.2003

Statement Joaquim Mota

Herr Mota, Sie sind seit einem Jahr als Gesellschafter für Cortex tätig. Ist Ihr Einstieg bisher so verlaufen wie erwartet?

Mit meinem Start als Gesellschafter in die Cortex Korkvertriebs-GmbH wusste ich natürlich, dass sich Cortex seit 20 Jahren als gut laufende Firma erfolgreich am Markt behauptet und mit den bestehenden Strukturen bestens funktioniert. Wir fühlen uns nach wie vor als Korkspezia- listen, die ein breites Spektrum von hochpreisigen bis zu günstigen Qualitäten anbieten. Unsere Positionierung in Deutschland ist weiterhin gut und wir können uns am Markt behaupten, weil wir einen guten Kundenservice, einen flexiblen Außendienst mit kompetenten Mitarbei- tern, die in der Regel schon mehr als 10 Jahre dabei sind, und eine gute Kundenbindung vorweisen. Alle maß- gebenden Beteiligten bei Cortex verstehen ihr Geschäft und folgen letztendlich den Vorgaben eines guten Unter- nehmenskonzepts, das rundum aufgeht. Dennoch ist es für mich eine echte Herausforderung, jetzt als Unterneh- mer zu arbeiten, nachdem ich bereits viele Jahre im Korkbereich in Portugal in verantwortlicher Position tätig war.

 

 

Joaquim Mota

Was sind die grundlegenden Ziele, die Sie mit Cortex in den kommenden Jahren verfolgen werden?

Trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage konnten wir die Umsätze leicht steigern, was unter anderem auf die Ein- führung des neuen Klicksystems Unilin zurückzuführen ist, das am Markt gerne angenommen wird. Wir werden unsere Stärken für den Bereich Kork stärker profilieren, den Bekanntheitsgrad weiter ausbauen und natürlich unsere grundlegenden wirtschaftlichen und umsatzorien- tierten Interessen am Markt verfolgen. Kurzum, unser Ziel lautet eindeutig Wachstum bei gleichbleibender Qualität, gleichbleibendem Service und gleichbleibender Lieferfähigkeit. Das bedeutet natürlich auch, dass wir mit weiteren Produktneuheiten vorne im Markt dabei sein wollen und dafür beispielsweise die eigene Produktent- wicklung vorantreiben.

Sie verfügen über hervorragende Kontakte im portugiesischen Markt. Ist die Bindung zu den Herstellern dort intensiver als bisher?

Natürlich bringt es Vorteile, dass ich gute Kontakte zu Herstellern in Portugal intensiv nutze, dass ich die dortigen Marktverhältnisse genau kenne und wir auch über unsere Tochterfirma Allied Kork in Portugal aktiv agieren können. Unsere ständige Präsenz vor Ort bringt entsprechende Vorteile für den deutschen Markt. Der Input ist gestiegen, was die Leistungsbereitschaft in allen Bereichen fördert und wiederum auch allen Abläufen von der Produktion über den Vertrieb zu Gute kommt. Letztendlich wird damit auch die Produktqualität ebenso verbessert, wie die Lieferfähigkeit und der Service am Kunden.

Haben Sie seither grundlegende Strukturen im Unternehmen verändert?

Natürlich waren, bedingt durch diese neuen Entwicklungen, auch Veränderungen in den Unternehmensstrukturen notwendig. Beispielsweise haben wir eine zusätzliche Stelle für einen neuen Mitarbeiter eingerichtet. Auch im Innendienst vollzieht sich ein Umbauprozess. Alteinge- fahrene Abläufe konnten optimiert werden, um den Be- dürfnissen des Marktes gerecht zu werden. Im Bereich Marketing und Technik werden wir investieren, um ange- sichts der neuen Rahmenbedingungen einen gleichblei- benden Service garantieren zu können.

 

Man spricht sogar davon, dass der Vertrieb bei Cortex ein neues Profil erhält.

Das ist fast richtig, wenn man dabei berücksichtigt, dass man bei den bestehenden Strukturen, die durchaus er- folgreich funktionieren, immer nur Teilbereiche gewissen- haft verändern sollte. Dass wir angesichts der aktuellen Marktverhältnisse im Vertrieb teilweise neue Wege be- schreiten wollen, versteht sich für uns von selbst. Wir haben hier alle Abteilungen genau durchleuchtet und gezielt danach geschaut, wo wir uns verbessern können. Die ersten Veränderungen greifen und zeigen bereits Erfolge. Wir werden aber gerade unsere Potentiale im Vertrieb in Zukunft noch stärker ausschöpfen und die Strukturen in diesem Bereich klarer und transparenter gestalten. Das geht natürlich nur Schritt für Schritt und
ist ein fortlaufender Prozess, in dem wir letztendlich deutliche Erfolge vorweisen werden.

Was ist denn in naher Zukunft an Neuheiten und Innovationen zu erwarten?

Grundsätzlich gilt natürlich weiterhin, dass wir Naturpro- dukte aus nachwachsenden Rohstoffen verkaufen, die in allen Produktionsabläufen strengen Kontrollen unterlie- gen. Mit unseren Kork-Produkten liegen wir exakt im Trend und in einer Zeit, in der jeder möglichst naturbe- wusst und ökologisch bauen und wohnen möchte, profi- tieren wir davon umso mehr. Im Moment konzentrieren wir uns auf die DOMOTEX in Hannover, auf der wir aktu- elle Neuheiten im Rahmen unseres neuen Standkonzepts präsentieren werden. Den Neuheiten, die darüber hinaus im kommenden Jahr sicher folgen und wahrscheinlich auch für Überraschungen sorgen werden, möchte ich jetzt natürlich noch nicht vorgreifen.

Vielen Dank.

 

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