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Häufig gestellte Fragen / FAQs
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Was muss bei Behandlung von Korkfertigparkett (Lino-Fertigparkett) mit Cortex-Finish beachtet werden?
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Ist es möglich, versiegeltes Korkfertigparkett nach dem Verlegen zusätzlich mit einem Lackauftrag zu versehen?
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Kann unter Korkparkett bzw. Korkfertigparkett eine zusätzliche Trittschalldämmung eingebaut werden?
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Welche Estrichrestfeuchten sind zulässig, um eine erfolgreiche Installation (Verklebung) zu gewährleisten?
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Wie wird ein Boden, der lange Jahre in Gebrauch ist, renoviert?
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Gibt es bei Kork, ähnlich wie bei Holz, Farbänderungen im Laufe der Zeit?
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Warum muss vor dem Verkleben von Korkparkett der Untergrund gespachtelt werden?
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Ist Kork in Verbindung mit einer Fußbodenheizung einzusetzen?
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Welcher Kleber ist optimal zur Verklebung von Korkparkett geeignet?
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Was muss bei Behandlung von Korkfertigparkett (Lino-Fertigparkett) mit Cortex-Finish beachtet werden? |
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Das Wichtigste beim Auftragen des Langzeitschutzes ist es, nass in nass zu arbeiten. Was heißt das? Beim Aufbringen mit dem Wischmob kann man kaum verhindern, dass manche Zonen zweimal behandelt werden. Das heißt, es kommt zu Überlappungszonen. Deshalb muss sichergestellt sein, dass die zuerst aufgetragene Schicht noch nass ist, wenn die Zone ein zweites Mal überstrichen wird.Um das zu gewährleisten, braucht man i.d.R. nur einige Dinge zu berücksichtigen:
1. Eine ausreichende Menge des Finish auftragen. (satter Auftrag, 1 Flasche für ca. 25 m²)
2. Das richtige Werkzeug verwenden. (Cortex-Wischmob, keinesfalls Lappen oder Tuch benutzen)
3. Darauf achten, dass die Raumluft nicht zu trocken ist.
Werden diese Kriterien eingehalten, ist der Finishauftrag vollkommen problemlos. Der Raum kann dann nach ca. 2-4 Stunden wieder benutzt werden.
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Ist es möglich, versiegeltes Korkfertigparkett nach dem Verlegen zusätzlich mit einem Lackauftrag zu versehen? |
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Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, Korkfertigparkett nach erfolgter Verlegung zu behandeln. Die erste Möglichkeit ist der Auftrag von Cortex-Finish (wie in Frage 1 beschriebene). Es kann aber auch ein nochmaliger Auftrag unserer Wasserlacke erfolgen.Dazu muss man den installierten Boden mit z.B. 120er Schmirgelpapier anrauen. Nachdem die Oberfläche vom Schleifstaub befreit wurde, kann sie mit einem der Cortex-Wasserlacke zusätzlich versiegelt werden. Bitte beachten Sie: 24 Stunden nach dem Auftrag kann der Raum betreten werden, die Endhärte ist jedoch erst nach ca. 8 Tagen erreicht. In dieser Zeit den Boden nicht feucht reinigen und keine Teppiche auflegen. Schwere Möbel erst nach Ablauf der Aushärtephase aufstellen.
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Kann unter Korkparkett bzw. Korkfertigparkett eine zusätzliche Trittschalldämmung eingebaut werden? |
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Bei Korkparkett ist das grundsätzlich nicht möglich, da das Trittschalldämmmaterial eine geringere Dichte als Korkparkett aufweist. Bei Korkfertigparkett kann man hingegen eine Trittschalldämmung von max. 2 mm Stärke einbauen. Aber das ist nicht notwendig, da Cortex-Korkfertigparkett grundsätzlich mit integrierter Trittschalldämmung ausgeliefert wird. Die zusätzlich erzielte Trittschallverbesserung würde sich in einem Rahmen bewegen, der Aufwand und Kosten kaum rechtfertigt. In jedem Fall muss sichergestellt sein, dass die maximale Einbauhöhe nicht überschritten wird.
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Wie macht man eine Grundreinigung? |
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Nach langer Zeit des Gebrauchs oder durch extrem starke Beanspruchung können bei einem Boden Laufstraßen auftreten. Diese kann man durch eine Grundreinigung des Bodens wieder beseitigen. Dazu verwendet man LOBACARE Wachsentferner.
Von diesem Grundreinigungsmittel für lackierte Oberflächen (aber auch für Lino-Fertigparkett) wird ein Liter in 6-8 Liter Wasser aufgelöst. Dann wird der Boden zonenweise mit dem Schrubber gereinigt (ca. 2-4 m²). Anschließend den gelösten Schmutz sofort mit dem Putzlappen aufnehmen und in einem Gefäß mit sauberem Wasser ausspülen. Arbeiten Sie mit zwei Eimern (Reinigungslösung und Spülwasser). Wechseln Sie öfter das Spülwasser, um ein Verziehen des Schmutzes zu vermeiden.
Soll der Boden nach dem Grundreinigen neu versiegelt werden, kann statt des Schrubbers auch ein grünes Pad verwendet werden. Der Boden braucht dann nicht mehr angeraut werden. Wenn keine neue Versiegelung erwünscht ist, sollte bei Korkfertigparkett ein erneuter Finishauftrag erfolgen bei Secushield muss ein FloorPolish Plus Auftrag erfolgen.
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Welche Estrichrestfeuchten sind zulässig, um eine erfolgreiche Installation (Verklebung) zu gewährleisten? |
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In der Regel liegt ein Zement- oder Anhydritestrich vor, ob ein Heizestrich eingebaut wurde. Die Restfeuchten von Zementestrich liegen bei 2,0% (unbeheizt) und 1,8% (beheizt). Die Restfeuchten von Anhydritestrich liegen bei 0,5% (unbeheizt) und 0,3% (beheizt). Falls Zweifel an der Höhe der Restfeuchte bestehen (z.B. beim Neubau), muss eine aussagekräftige CM-Messung vorgenommen werden, da bei zu feuchtem Estrich Schäden am neu verlegten Boden vorprogrammiert sind.
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Wie wird ein Boden, der lange Jahre in Gebrauch ist, renoviert? |
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Ist ein Korkboden lange Jahre im Gebrauch, kann der Lack- oder Ölschutzfilm u. U. an besonders beanspruchten Zonen dünner werden. In diesem Fall sollte man den Schutzfilm erneuern. Handelt es sich um eine lackierte Oberfläche, muss zuerst eine Grundreinigung durchgeführt werden (wie unter 4 beschrieben). Danach wird ein oder zweimal die gesamte Fläche lackiert. Bei einer Hartwachsöl-Oberfläche wird die beanspruchte Zone mechanisch gereinigt (z.B. mit extrafeiner Stahlwolle) und partiell nachgeölt. Schwieriger wird es, wenn der Schutzfilm stellenweise durchgelaufen ist. Durch feuchte Reinigung sind diese Stellen dann oft schon vergraut. Dann ist meist ein Abschleifen der gesamten Oberfläche erforderlich, was zeit-, schmutz- und kostenintensiv ist.Deshalb sollte eine Renovierung rechtzeitig erfolgen. Das spart Zeit und Kosten.
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Gibt es bei Kork, ähnlich wie bei Holz, Farbänderungen im Laufe der Zeit? |
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Kork ist, wie alle anderen Naturmaterialien, nicht farbecht. Im Ggs. zu Holz, das nachdunkelt, hellt Kork auf. Da der Aufhellvorgang normalerweise gleichmäßig langsam erfolgt, wird er nicht als störend empfunden. Etwas anders stellt sich das Aufhellen durch Dachflächenfenstern oder große, bis zum Boden reichende Fensterflächen dar. Hier kann, bedingt durch die direkte Sonneneinstrahlung, der Korkboden ungleichmäßig heller werden. Da es bisher lkeine Versiegelung mit eingebautem "Sonnenschutzfaktor" auf dem Markt gibt, muss in der Zeit der intensivsten Sonneneinstrahlung für Sonnenschutz gesorgt werden. Übrigens: Bei Linoleum-Fertigparkett tritt dieser Effekt nicht auf. Linoleum ist in punkto Farbechtheit unübertroffen.
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Warum muss vor dem Verkleben von Korkparkett der Untergrund gespachtelt werden? |
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Die Spachtelung eines vorhandenen Estrichs (Zement oder Anhydrid) hat zwei Vorteile:
- Der Untergrund wird ebener. (Bei Korkparkett ist - gegen Licht betrachtet - jede Bodenunebenheit deutlich sichtbar)
- Die Saugfähigkeit des Untergrundes wird reguliert (Kleberfeuchtigkeit wird abgepuffert).
Damit verbunden ist natürlich eine optimale Verklebung des Korkparketts. Vor dem Spachteln muss der Untergrund mit einer Haftbrücke vorgestrichen werden. Haftbrücke und Spachtelung sollten vom gleichen Hersteller kommen.
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Ist Kork in Verbindung mit einer Fußbodenheizung einzusetzen? |
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Ausschlaggebend für eine Fußbodenheizungseignung ist der Wärmedurchlasswiderstand. Sowohl Korkparkett als auch Korkfertigparkett liegen deutlich unter dem empfohlenen Grenzwert von 0,17 m² K/W.
Korkfertigparkett ist mit 0,13m² K/W gut für eine Fußbodenheizung geeignet. Um bei Korkfertigparkett einen guten Wärmeübergang zwischen Heizestrich und Korkfertigparkett zu gewährleisten, sollte der Untergrund möglichst eben sein.
Bei Korkparkett mit 4 mm Stärke ist der Wärmedurchlasswiderstand sogar noch erheblich geringer (0,05m² K/W). Daher ist dieser Boden für eine Warmwasserfußbodenheizung geradezu prädestiniert. Eine Verlegung auf anderen Fußbodenheizungen ist allerdings nicht möglich.
Die Oberflächentemperatur des Heizestrichs sollte 28°C nicht überschreiten. Wenn mit einer Fußbodenheizung geheizt wird, liegt im Raum ein Gefälle der Luftfeuchtigkeit zum Boden hin vor. Wir empfehlen deshalb, die Luftfeuchtigkeit während der Heizperiode zu regulieren.
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Welcher Kleber ist optimal zur Verklebung von Korkparkett geeignet? |
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Korkkontaktkleber D3540. Dieser Kleber ist am besten für die Verklebung von Korkparkett geeignet.
Die Vorteile:
- lange Fensterzeiten (Das heißt, dass nach Transparentwerden der beiden Kleberschichten zwei Stunden Zeit bleiben, die Platte ins Kleberbett einzulegen.)
- sparsamer Verbrauch (Mit 1kg Kleber können 4m² Kork verklebt werden.)
Selbstverständlich ist unser Kontaktkleber lösemittelfrei und erfüllt überdies die EC1 Norm, d.h. er ist emissionsarm bei der Verarbeitung.
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